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1:0 für Popcorn in der swissporarena

Hühnerhaut gibt es bei Monika Wolf, Leiterin der Catering Services in der swissporarena immer noch, wenn sie an die beiden Testspiele der Schweizer Nationalmannschaft zur Vorbereitung auf die WM 2014 denkt. Innerhalb von 4 Tagen war die Arena zweimal komplett ausgebucht, Fans warteten bereits Tage vor dem Stadion, und die Stimmung brodelte. Die Anspannung war bei allen enorm, musste doch alles für jeweils 16’000 Fans bereit stehen – ein grosser Druck, dem das Team gewachsen war. Auch Lukas Ungerböck, Leiter der Publikumsgastronomie, sind diese Tage noch in bester Erinnerung. Als bekennender Stadion- und Fussballfan ist er seit Tag 1 bei der swissporarena. Als er die Möglichkeit erhielt, die Publikumsgastronomie zu übernehmen, zögerte er nicht. Die Herausforderung, grosse Massen an Publikum reibungslos zu verpflegen und das immer wieder aufs Neue, reizt ihn nach wie vor an seinem Job. Monika Wolf, seit über 4 Jahren dabei, schwärmt ebenfalls von der Vielfalt und der Abwechslung des Jobs. Sie fasziniert besonders, dass die gleiche Leistung gefordert wird, egal ob 10 Personen oder 17’000 Personen verköstigt werden. Sie spricht denn auch nicht von ihrer Arbeit sondern von ihrer Spielwiese. Beide arbeiten seit 2014 mit uns zusammen.

Ein Arbeitstag im Stadion kann genauso unberechenbar sein wie ein Spiel

Meist erfährt man am Morgen des Spieltages die Anzahl an verkaufen Tickets und muss dann gemäss diesen groben Zahlen die Bestellungen anpassen. Die tatsächliche Menge kann dann stark schwanken, so dass Flexibilität essentiell ist. Fertigprodukte wie Hamburger Buns sind hier

klar im Nachteil gegenüber Snacks, die sich auch sehr kurzfristig noch nachproduzieren lassen. Flexibilität und Einfachheit sind deshalb die wichtigsten Eigenschaften bei der Stadionverpflegung. 3 mobile Verkaufsstände und 10 vollausgerüstete Food Boxen sorgen dafür, dass jeder Stadionbesucher auf seine Kosten kommt. Alle Boxen haben dasselbe Sortiment und sind gleichmässig rund ums Stadion verteilt.

Tiefes Preissegment und gute Marge: Alle mögen Popcorn

2014 habe man eine Ergänzung zu Produkten im tieferen Preissegment gesucht und sei auf Popcorn gestossen, erklärt Ungerböck. Die breite Beliebtheit von Popcorn sei ein ausschlaggebender Punkt gewesen, das Produkt genauer zu prüfen. Nach einigen Tests mit abgepacktem Popcorn sei man dann überzeugt gewesen, Popcorn selber herstellen zu wollen. Klarer Vorteil hierbei sei, dass die Produktion der Nachfrage angepasst werden könne – Popcorn geht nie aus, und es müssen weniger Reste entsorgt werden. Ein weiterer Pluspunkt betreffe die Qualität, denn frisch zubereitetes Popcorn schmecke einfach besser.

Unkompliziertes Handling und flexibel in der Produktion

Bevor man jedoch in eine Popcornmaschine investiert hat, wurde eine Testphase mit der InnoServe AG vereinbart. Während drei Monaten konnte eine passende Maschine geliehen und getestet werden. Das überaus einfache Handling der Maschine sowie die gute Akzeptanz des Publikums führten schliesslich zur Kaufentscheidung einer Macho Pop mit der Kapazität von 90 Portionen pro Stunde. Zudem wurde in einen dazu passenden Wagen investiert, um örtlich flexibel zu sein. So kann Popcorn nämlich auch im hauseigenen Eventbereich oder an externen Events angeboten werden. Hier wünschte sich Ungerböck denn auch einen lenkbareren Wagen mit vier Rädern und Bremse. Wir haben das gehört, und der Ball liegt nun bei uns.

Bei Popcornduft kann niemand widerstehen

Bei der Einführung von Popcorn sei man überrascht gewesen, wie gut das Produkt bei den Fans ankommt, meint Ungerböck. Dies lag auch an der geschickten Einführung des Produktes. Popcorn wurde gleich bei der Treppe des Haupteinganges produziert, so konnten viele Besucher dem verlockenden Duft nicht widerstehen. Zeitgleich habe man zudem den Pitcher eingeführt, einen 2-Liter-Bierbecher, bei dessen Kauf eine Portion gesalzenes Popcorn inbegriffen war. Dies ermöglichte es, innert kurzer Zeit viele Fussballfans auf Popcorn aufmerksam zu machen. Aber nicht nur bei den älteren Fans ist Popcorn gut angekommen, auch bei Kindern ist der schnelle Snack sehr beliebt, sogar so beliebt, dass die Food Box im Familiensektor jeweils das meiste Popcorn absetzt.

Renner oder Penner – das Sortiment ist stets im Wandel

Die Frage nach dem klassischen Fussballspiel-Besucher und seinen Verpflegungsgewohnheiten kann von beiden nur bedingt beantwortet werden. Während jeweils an Samstag- und Mittwochabenden am meisten Bratwürste und Bier konsumiert werden, wird an den familienstarken Sonntagspielen weniger Alkohol abgesetzt. Dafür ist dann Popcorn sehr beliebt. Auch wenn die Klassiker gut laufen, befindet sich das Sortiment immer im Wandel. Momentan wird beispielsweise eine Kebab-Box als zusätzliche Alternative zur Bratwurst getestet. Jedes Produkt wird sorgsam geprüft, und erst wenn Geschwindigkeit, Einfachheit, Flexibilität und Zustimmung der Gäste gegeben sind, erhält es seinen Platz im Sortiment. Popcorn hat diese Hürde geschaft, das freut uns.

Wir danken Monika Wolf und Lukas Ungerböck für das Gespräch und wünschen dem FCL viele Tore!

Erschienen ist das Gespräch in unserem Kundenmagazin Snack it!